
Der Schnitt. Das ist ungefähr so gross wie ein A4-Blatt.
Vorbemerkungen
1) Zunächst muss ich mich einmal bei Amsel bedanken, die englische
Hutmacheranleitung war wirklich nötig. Ich hatte noch nie einen
Hut gebastelt und wusste nur grob, dass ich dazu Draht und Steifleinen
brauchte...
2) Wenn die Bilder unscharf sind, werde ich die Klagen an den
Schuldigen ausrichten. Das Umgehen mit der Digicam ist für mein
Traumwesen offensichtlich problematisch
3) Ich gebe zu, ich habe ein Vorliebe für ähm...
aussergewöhnliche
Ohrringe.
Making-Of
Ich habe mir als erstes eine Vorlage ausgesucht, die relativ einfach
aussah - Hut für ältere Dame, aus La Mode Illustrée,
10. Juni 1883. Ich bin zwar noch keine ältere Dame, aber erstens
ist das mir ziemlich egal, zweitens sieht der Hut meiner anderen
Vorlage sehr ähnlich.
Angefangen habe ich mit etwas Pappe, Tesaband und viel Geduld. Es wurde
mal rumexperimentiert, bis sich
ein
brauchbarer Schnitt daraus ergab.
Dann wurden die Teile aus Steifleinen ausgeschnitten, ich habe Draht
and den Rändern angenäht, und die Teile zusammengenäht.
Ich habe den Hut mit einem braunen samtartigen Stoff bezogen und mit
Brokat gefüttert. Die Stoffteile wurden nach demselben Schnitt wie
die Steifleinenteile zugeschnitten. Als erstes wurde der äussere
Bezug an die Hutform festgesteckt und rangenäht. Zunächst der
obere Teil...
Danach wurden die Futterteile (die zwei Randteile wie beim Bezug vorher
zusammengenäht, da stört es mich nicht so sehr) an die
Hutform festgesteckt und mit kleinen, unsichtbaren Stichen an ihrem
Platz befestigt.
Tadam ! Roher Hut fertig ! Sieht so ein bisschen nackt aus, es muss
noch der ganze Verzierungskram draufgepackt werden...